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KuschelTag in Winterthur

nächstes Datum: 17. Juli 2018

Am Kuscheltag kommst du in eine genussvolle Langsamkeit und begegnest anderen mit deinen Sinnen und mit Worten. Du nimmst wahr, fühlst, verbindest dich, kuschelst dich wohlig durch den Sonntag.
 

Berühren mit Worten

Am Kuscheltag gibt es mehr Raum zum Austauschen als am Kuschelabend. Beim Teilen deiner Erlebnisse und beim Hören, was die anderen bewegt, entsteht Berührung in deinem Herzen und lässt das Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit wachsen. 

Teilete - gemeinsame Pause mit feinem Essen

Beim gemeinsamen Essen am Überraschungsbuffet erfährst du mehr über die anderen - über ihre Geschichte, ihre Lieblingsfarbe, das, was sie gerade bewegt im Leben, was sie gerne essen und anderes mehr. Du kannst reden, zuhören oder auch einfach in der Stille sein.  

Mehr Informationen zum Kuscheln

Auf der Seite Kuschelabend findest du viele weitere Infos: über die Geschichte der Kuschelabende, für wen Kuscheln eigentlich ist, über Abmachungen für Paare und anderes mehr.  

  • Was ist anders am Kuscheltag als am Kuschelabend?

    Am Kuscheltag entsteht eine kleine Herz-Gemeinschaft

    Grundsätzlich ist ein Kuscheltag sehr ähnlich wie ein Kuschelabend. Dadurch, dass uns mehr Zeit zur Verfügung steht:

    • kannst du einzelne Teile länger geniessen und dadurch tiefer in die Entspannung und Nähe tauchen.
    • füge ich weitere Teile hinzu, die dir neue Erlebnisse ermöglichen.
    • gibt es Zeit für verbalen Austausch auf einer Herzensebene.  


    Am Kuscheltag ist die Gruppe klein, fein und familiär. Das heisst, dass du den einzelnen Menschen näher kommst als am Kuschelabend. Es entsteht eine kleine Gemeinschaft, die verbunden ist über achtsame Begegnung und Berührung, über Wertschätzung und Vertrauen. Alle werden gesehen und wahrgenommen in einer tiefen Herzverbindung. 

  • Die 10 goldenen Kuschelregeln

    Klare Regeln für einen entspannten Raum zum Sein

    Die Kuschelregeln schaffen einen sicheren Rahmen, in dem du dich mit deinen Bedürfnissen und Grenzen frei bewegen kannst:
    Im Kuschelraum kannst du Berührung schenken und empfangen, ohne den Druck, etwas leisten zu müssen oder fremden Erwartungen zu entsprechen. Durch das Einhalten der Kuschelregeln führt Berührung nicht zu Sex, sondern bleibt Berührung. Wenn das für alle klar ist, entsteht eine wertschätzende Athmosphäre, in der du Nähe stressfrei erleben und geniessen kannst.

    Kuschel-Regeln

    1. Alle bleiben jederzeit komplett bekleidet.
    2. Es gibt weder Sex, noch Trockensex, auch kein Fummeln, Grabschen, Küssen oder andere Dinge, die dich erregen. Für die Badehose- und Bikinizone gilt ein Berührungs-Tabu.
    3. Wenn trotzdem ein erregendes Gefühl entsteht, fokussiere dich auf deinen Atem, lass ihn langsam werden und dich entspannen. Lasse das Gefühl vorbeiziehen.
    4. Sei respektvoll im Umgang mit anderen. Nähere dich langsam an, sodass dein Gegenüber Zeit hat zu reagieren. Akzeptiere ein Nein als ehrliche und mutige Antwort (auch wenn sie nonverbal ist) und gehe weiter ohne nachzuhaken. 
    5. Dein inneres Ja oder Nein: Wenn du ein Ja spürst, handle nach deinem Ja. Wenn du ein Nein spürst, handle nach deinem Nein. Beides kann Mut brauchen. Kuscheln ist ein guter Ort, um das zu üben. Wenn du unsicher bist und ein Vielleicht spürst, dann mache ein Nein daraus, denn:
    6. Du darfst jederzeit aus einen Nein wieder ein Ja machen und natürlich auch umgekehrt. 
    7. Es gibt kein Kuschel-Muss. Tue nichts was du nicht möchtest und lass auch nichts mit dir tun was du nicht möchtest. Nimm dir eine Auszeit, wann immer du das brauchst.
    8. Achte darauf, dass du draussen nichts preisgibst, was im Kuschelraum geschieht oder gesagt wird. Andere möchten dies vielleicht im Vertrauen halten. Erzähle Dritten über deine Erlebnisse ohne Namen von anderen zu nennen und so, dass sie nicht erkannt werden können. 
    9. Komm etwas früher, sodass du genügend Zeit zum Ankommen hast. Achte auf deine Hygiene und übe gute Kuschelmanieren (siehe auch Kuschelknigge).
    10. Konsumiere vor oder während dem Kuschelabend keinen Alkohol und keine anderen Drogen. 

    Solltest du dich unwohl fühlen, eine Frage haben oder Unterstützung brauchen, kannst du dich jederzeit gerne an mich wenden. 

  • Kleiner Kuschel-Knigge

    Tipps für dein Wohlbefinden

    Die folgenden Tipps helfen dir, damit du am Kuschelabend entspannt auf andere zugehen kannst und die anderen Teilnehmenden auch gerne auf dich zukommen.
     

    Sehen

    • Kontrolliere kurz im Spiegel, ob deine Zahnzwischenräume, deine Ohren und die Ecken deiner Augen sauber sind.
    • Vermeide Lippenstift oder anderes Make-Up, das die Kleider der Anderen färben könnte.
       

    Hören

    • Rede während dem Kuscheln nur, wenn es nicht anders geht. Reden zieht deine Energie zurück ins Denken und erschwert die Entspannung. Ausserdem stört es die anderen.
       

    Riechen

    • Dusche oder wasche dich vor dem Kuscheln. Vor allem nach einem stressigen Tag riechen wir oft unangenehm für andere. Denke auch an deine Füsse.
    • Verzichte auf starke Düfte. Lass Parfüm, Deo, Rasierwasser oder andere duftende Produkte weg oder benutze sie nur ganz dezent.
    • Bringe frische Kleider zum Kuscheln mit.
    • Vermeide es zu rauchen kurz vor dem Kuscheln. 
    • Putze dir die Zähne oder nimm eins von den TicTacs von der Mitte.
       

    Spüren

    • Trage bequeme Kleider, die nicht einschneiden oder dich in der Bewegung einschränken.
    • Vermeide harte Gegenstände an deinem Körper: Uhren, Gürtel, Knöpfe, Reissverschlüsse, Schmuck, etc. können sehr leicht stören.
    • Wähle Kleidung die sich gut anfühlt - weich und geschmeidig. Starke Strukturen wie Rillen, harte Nähte, eingewobene Noppen sind nicht so angenehm. Synthetische Stoffe fühlen sich oft unnatürlich an und lassen dich vermehrt schwitzen. Am besten sind Kleider aus Baumwolle oder anderen Naturmaterialien.
    • Benutze keinen Haarfestiger, -spray oder -gel. Das mag zwar chic aussehen, fühlt sich aber meistens nicht sehr kuschelig an.
    • Falls du trockene Haut hast, tut es dir und den Anderen gut, deine Hände, Füsse und Ellenbogen vor dem Kuscheln einzucremen. 
In einem geschützten Rahmen fühle ich mich sicher und willkommen. Ich darf genießen, ich darf entspannen, ich darf empfangen. Ich darf geben. In der anderen (alltäglichen) Welt habe ich manchmal das Gefühl, nicht genießen zu dürfen. Ich muss mich rechtfertigen, muss etwas zurückgeben, etwas darstellen, gut sein. Für einen Tag eintauchen in die konkurrenzlose Zeit des Wohlwollens schenkt Ruhe, schenkt mir Heilung
Leo*
Ein Tag kuscheln ist wie zwei Wochen Ferien am Strand.
Uwe
Das war gestern etwas vom schönsten,was ich je erlebt habe...ich wurde reich beschenkt und durfte auch viel geben...das hat tief berührt...weil alles so natürlich und voller achtsamkeit geteilt wurde...einfach mal loslassen...nur fühlen und geniessen!...wunderbar!herzlichen dank! Danke dir für die tolle anleitung!
Nadia
Ich habe bei Dir gelernt, dass man mit einer herzlichen Umarmung oder einer kleinen Berührung jemandem ein grosses Geschenk machen kann. Gleichzeitig beschenke ich damit auch mich selber.
Claudia
Ich danke dir für den schönen Tag und dass du diese wertvolle Friedensarbeit machst.
Sonja
Am allerschönsten finde ich, dass ich hier einfach ich selber sein kann, so wie ich bin.
Andreas*
Der Kuschelhaufen öffnet einen klitzekleinen Spalt die Tür zum „Paradies“. Ich kann beim Kuscheln seelische Wunden vergessen, soziale Ängste verflüchtigen sich, die Sorgen des Alltags fallen ab und ich kann mich total entspannen. Es ist wie eine Wiege der Geborgenheit: am liebsten würde ich in diesem sozialen Verbund wohlbehütet einschlafen und seelisch wohlgenährt am anderen Morgen wieder aufwachen…
René

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