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Yoni und Lingam

nächstes Datum: 13. Oktober 2018

Alles, was es sich zu tun lohnt, ist es wert, langsam getan zu werden. Mae West

Du erfährst einen achtsamen Rahmen, in dem sich Frauen und Männer mit ihrem inneren und äusseren intimen Raum begegnen.

Berührungen von Yoni und Lingam sind sehr intim. Um dich mit fremden Menschen auf eine solche Erfahrung einzulassen, braucht es einen sicheren, achtsamen Rahmen. Es ist mir ein tiefes Anliegen, diesen Raum für Frau und Mann zu schaffen, um sich mit Yoni und Lingam näher zu begegnen - im Sinn von erfahrbarem Wissen sowie gegenseitiger Achtung und Wertschätzung. Dadurch werden Verletzungen geheilt, das Vertrauen wächst und du kannst mehr von deiner Weiblichkeit, deiner Männlichkeit leben und geniessen.

Eine zärtliche Annäherung an neue Sinnesfreuden

Für eine erfüllende Sexualität ist es grundlegend, dass du deine Yoni/ deinen Lingam gut kennst. Leider fehlt in unserer Kultur diesbezüglich ein Lernen von erfahrenen Meisterinnen und Meistern der Liebes- und Körperkunst. Viele Menschen eignen sich einen Ablauf zur Selbstbefriedigung an, den sie nur selten verändern. Gewisse Rezeptoren an den Genitalien und am Körper werden so nie geweckt und nie verbunden mit dem Gehirn. Männer wie Frauen schränken so ihr Spektrum von sinnlich-ekstatischem Erleben ein - nicht nur mit sich selber, sondern auch mit anderen.

Sensitivitätstraining

Wenn du dir also mehr und differenziertere Erregung und Genuss wünscht, ist es wichtig, deine schlafenden Rezeptoren mit berührender Zuwendung zu wecken und dadurch die entsprechenden Nervenbahnen zum Gehirn zu aktivieren. Dort werden neue Synapsen gebildet, die durch Berührung feuern. Die geweckten Rezeptoren sind wie Zauber-Orte: Je mehr davon geweckt sind, desto tiefer und ausgedehnter ist deine Erregung und Erfüllung.

Die errogenen Zauber-Orte finden

Sowohl Yonis wie auch Lingams haben erogene Zauber-Orte, die dieses wunderbare Gefühl von genussvollem Einsinken auslösen. Einige dieser Orte sind bei allen gleich, andere sind sehr individuell. Es gibt also nicht einfach eine Anleitung für alle Männer und eine für alle Frauen. Aus diesem Grund vermittle ich im Kurs nicht einen festen Ablauf von Berührung. Ich leite dich an, wie du forschend und erkennend die Zauber-Orte vom eigenen und vom anderen Geschlecht finden und wecken kannst.

Tiefer Atem und fliessende Bewegung

Dein Atem und die Bewegung deines Körpers sind zwei weitere wichtige Faktoren für eine genussvolle und tiefe sexuelle Erfahrung. Du übst alleine und zu zweit einen Atem, der tief durch dich fliesst sowie wellenförmige Bewegungen, die deine Organe mehr durchbluten und deine Emotionen frei werden lassen. So breitet sich deine Erregung auf den ganzen Körper und dein Herz aus - dein Erleben wird reicher und nachhaltiger.

Dich vertraut machen 

Durch meine Anleitungen und Inputs, dein Erforschen, das Sichtbarmachen, den Austausch und das Kennenlernen der verschiedenen Zauber-Orte erweiterst du dein Wissen, kennst deine Bedürfnisse und Grenzen, stärkst dein Selbstvertrauen und vertiefst deinen eigenen Genuss. Yoni und Lingam sind nicht mehr fremde oder gar schambehaftete Wesen, über die man nicht redet und nie so genau weiss, wie man sie jetzt berühren soll oder was man sich wünschen könnte. Sie werden vertraut und zugehörig und erhalten eine fröhliche Selbstverständlichkeit in deinem Liebesleben. Dein Körper wird weicher, entspannter und weiter und schenkt dir unvergessliche, freudige Sinnenerlebnisse.

  • Was bedeuten die Bezeichnungen Yoni und Lingam?

    Yoni und Lingam sind beides Wörter aus dem Sanskrit 

    Yoni steht für die inneren und äusseren Geschlechtsteile der Frau (Vulva und Vagina) sowie der Gebärmutter. Darüber hinaus hat sie vielfältige weitere Bedeutungen wie: Quelle, Ursprung, Ruheplatz, Behältnis. Die Yoni ist ein heiliges Symbol für das weibliche Geschlecht. Sie wird als flaches Gefäss mit einer Vertiefung und einem Ausfluss dargestellt.  

    Lingam heisst übersetzt Zeichen, Symbol und gilt als Sinnbild für die männliche Schöpfungskraft Shivas, des indischen Gottes der Zeugungskraft. Shiva bedeutet der Gütige, der Freundliche oder der Gnadenvolle. Der Lingam wird als Phallus dargestellt. 

    In den Tempeln kommen Yoni und Lingam gemeinsam vor: Der Lingam steht in der Vertiefung der Yoni. In rituellen Handlungen werden kostbare Flüssigkeiten wie Oel, flüssige Butter oder Kokosmilch über den Lingam gegossen und fliessen ins Becken der Yoni. 

    Yoni und Lingam im Westen

    Das westliche Neotantra hat die Begriffe adaptiert - Yoni als Bezeichnung für die weiblichen Geschlechtsteile und Lingam als Penis. 

  • Was bedeutet Rezeptoren wecken und Synapsen bilden?

    Schlafende Rezeptoren bei Frauen... 

    Frauen beschreiben oft, dass sie bei der sexuellen Vereinigung nicht viel fühlen oder keinen Orgasmus erleben können. Meistens hat das damit zu tun, dass die Rezeptoren in ihrer Vagina nicht geweckt sind, weil sich viele Frauen nur am äusseren Genitale stimulieren, um sich selber einen Orgasmus zu schenken.

    ... und bei Männern

    Viele Männer brauchen einen starken Druck oder Reibung, um zu einem Orgasmus zu gelangen. Das kommt daher, weil sie sich bei der Selbstliebe genau so stimulieren. Ihre Rezeptoren für feine Berührungen am Genitale sind nicht wach und können darum die Reize nicht ans Gehirn weiterleiten.

    Berührung weckt die Rezeptoren

    Wenn du dir also mehr und differenziertere Erregung und Genuss wünscht, ist es wichtig, deine schlafenden Rezeptoren mit berührender Zuwendung zu wecken und dadurch die entsprechenden Nervenbahnen zum Gehirn zu aktivieren. Dort werden neue Synapsen gebildet, die durch Berührung feuern. Damit die Nervenbahnen wachsen und Synapsen gebildet werden, braucht es 2'000 bis 10'000 Berührungen. Das heisst, du brauchst etwas Geduld, um zu neuen Sinneserfahrungen zu gelangen - doch es lohnt sich.  

    Ausführlichere Informationen zu diesem Thema findest du hier.

  • Muss ich die ganze Zeit nackt sein?

    Grundsätzlich entscheidest du jederzeit selber, ob und wie nackt du sein möchtest. 

    Für die Berührung von deiner Yoni, deinem Lingam bist du nackt, zumindest im unteren Teil deines Körpers. Deinen Oberkörper kannst du jederzeit bedecken, wenn du dich so wohler fühlst. Auch in den Pausen kannst du dich wieder ganz oder teilweise anziehen.

    Ich lade dich dazu ein, deine Nacktheit zu geniessen und dich mit allem zu zeigen, was du bist. Es kann sehr heilsam sein, einen achtsamen, nackten Raum mit anderen zu teilen, in dem du nichts erfüllen musst, sondern einfach schön bist, so wie du bist.  

  • Berühren alle meine Yoni, bzw. meinen Lingam?

    Bei den Übungen wechseln die Partner_innen immer wieder, damit du zum einen verschiedene Yonis/ Lingams kennen lernst und zum anderen auch dich selber mit verschiedenen Gegenübern verschieden wahrnehmen kannst. 

    Du hast jedoch jederzeit das Recht auf eine Auszeit, wenn es dir zuviel wird oder du eine Pause brauchst.

Dokumente

Voraussetzungen zur Teilnahme

Du kannst teilnehmen, wenn du einer der folgenden Kurse besucht hast:

Aus Gründen der Altersverteilung dürfen Teilnehmende nicht jünger als 25 und nicht älter als 62-jährig sein. Ausnahmen möglich nach Vorgespräch. 

Liebe LuciAnna. Durch deine sorgfältige, präsente Führung hast du uns einen achtsamen, intimen Raum geschenkt. Dadurch wurde nährende, entspannende, heilsame Berührung möglich, mit innerer und äusserer Nähe, die weiter trägt.
Carina*
Der Samstag war für mich in mehrfacher Hinsicht heilsam: Ich konnte meine Genitalien wieder in den Besitz meines Körpers nehmen, annehmen - rund 40 Jahre nach dem Übergriff meines Vaters. Ich konnte heilsame körperliche Nackheit auch unter Männern erleben, das erste Mal. Ich konnte in meinem Tempo und mit Achtsamkeit mich in einer Gruppe nackt zeigen, ohne mich zu überfordern.
Christoph
Die Atemübung aus dem Kurs hilft mir, näher an mein Ziel zu kommen, Orgasmen erleben zu können, denn das kann ich bisher nicht.
Robert*
Der Workshop ermöglicht eine ganz langsame und behutsame Annäherung wie wir Yoni und Lingam mit neuer Wertschätzung und Zuneigung begegnen können. Die Grenzen jedes Einzelnen werden jederzeit beachtet. Es wirkt befreiend, in der Gruppe über das eigene innere Erleben zu kommunizieren und alte Verbote, Ängste und Tabus zu hinterfragen. Die gelöste, friedliche Stimmung am Schluss war sehr berührend.
A.

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