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Erotische Kompetenz im 21. Jahrhundert

nächstes Datum: 25. Oktober 2019

Jenseits der Idee von Richtig und Falsch, gibt es ein Feld, dort werde ich dich treffen. Wenn die Seele sich in dieses Gras legt, ist die Welt zu voll, um über sie zu reden. Ideen, Worte, Sprache, sogar das Wort "gegenseitig" ergeben keinen Sinn mehr. Rumi

Sexualität im 21. Jahrhundert umfasst angeborenes sowie erlerntes Wissen. Wissenschaftliche und psychologische Erkenntnisse sind ebenso wichtig geworden wie Achtsamkeit, Autoerotik und die Verbindung von Körper, Herz und Seele. Am Wochenende erlebst und erforscht du verschiedene Facetten dieses Wissens und lernst, wie diese integrierte Form von erotischer Kompetenz deine Sexualität und deine Beziehungen erweitern und vertiefen kann. 

Stärkung von allen Geschlechtern

Mit diesem Kurswochenende schaffe ich einen Raum, in dem Frauen, Männer und Menschen, die sich anders definieren, gleichermassen gestärkt werden in ihrer erotischen Kompetenz.

Im Spiegel der anderen Teilnehmenden begegnest du Gleichem und Unterschiedlichem und lernst so deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen, deine Ängste und Wünsche besser kennen. Durch das Hineinfühlen in dein Gegenüber entwickelst du Empathie sowohl für die anderen als auch für dich. Fremd- und Selbstwertschätzung unterstützen dich dabei, deine Schwellen zu überschreiten: hin zu mehr authentischen, mehr freudvollen und mehr entspannten Kontakten mit anderen – im Gespräch, in der Stille, in der Berührung, im Sein und im Handeln. In Beziehung, Sexualität und im alltäglichen Leben.

Forschend unterwegs vom Jetzt zum Neuen

Ausgehend davon, wie du Erotik, Sexualität und Beziehung im Jetzt lebst, tauchst du in einen Forschungs- und Erlebnisraum ein, um am Ende gestärkt und mit neuem Wissen und Erfahrungen wieder aufzutauchen. Ich führe dich hindurch mit meinem gut gefüllten Wissenskoffer, mit Inputs, Anleitungen, Moderation und meiner eigenen Neugier für das, was sich zeigen wird. 

Für dich und gemeinsam mit den anderen erforscht du die erotische Kraft, diesen Lebens- und Liebestrieb, mit all seinen schwierigen und freudigen Facetten. Du findest dich gespiegelt, bist überrascht, aufgeregt, erleichtert... lachst, staunst, horchst, redest, erahnst, berührst, probierst, verstehst, getraust dich. Der Gruppenraum wird zu einem Entdeckungs- und Ausprobierraum, ein geschützter Raum für dein Probehandeln. So entdeckst und entwickelst du dich für den Alltag, nimmst dich differenzierter wahr – auch (noch) unbekannte Seiten an dir. Du weißt, was du brauchst, was du dir wünscht, wo deine Schwellen und Grenzen sind und was dir zutiefst Freude bereitet.

Es ist ein Spiel, ein sinnliches Spiel, in das du Bewusstsein hineinbringst. Sobald die alten Verhaltensmuster auftauchen, kannst du sie benennen und probierst Neues aus. Du lässt dich inspirieren von anderen und spielst mit verschiedenen Möglichkeiten, bis du deine findest. Dabei können alte, festgefahrene Muster erkannt und verwandelt werden und du findest neue Verhaltensweisen. Und das wunderbare daran: nicht nur du kannst dabei gesunden, sondern deine heilsame Erfahrung hat auch eine heilsame Wirkung auf einer kollektiven Ebene.

Die Forschungsthemen

Kommunikation:

Du lernst die Grundregeln von intimen Gesprächen kennen und erlebst, wie befreiend das Gefühl ist, wenn du dich einfach zeigen darfst - mit allem was du gerade bist und was dich gerade bewegt. Das lässt dich tief bei dir selber ankommen und tiefe Verbundenheit mit deinen Gegenübern spüren. So kannst du auch alte Glaubenssätze erkennen und damit wachsen.

Intime Gespräche sind Teil einer Sexualität, die von innen angeregt ist und gelten als nachhaltiges Aphrodisiakum, das immer und jederzeit verfügbar ist. 

Körper:

Du lernst, wie du selbstliebend deinen Körper, aufwecken und bereit für erotische Erlebnisse machen kannst. Nicht geil, sondern weit und warm. Du findest heraus, was dir hilft, dich besser auf ein Gegenüber einzulassen. Du lernst die Verwandtschaft vom weiblichen und männlichen Körpern kennen und kommst dadurch deinem eigenen Körper näher. Du erlebst dich weniger getrennt und weniger anders. Dabei helfen anatomisches Wissen und Kenntnisse über Neurobiologie.

Präsenz:

Achtsamkeit öffnet dich für ein Erleben von Moment zu Moment. So öffnen sich auch neue Dimensionen. Es geht nicht mehr darum, besitzen zu wollen, Dampf abzulassen, Macht auszuüben, an einem Ziel anzukommen..., sondern darum, die feinen Bewegungen in dir wahrzunehmen und zu teilen. Erkennen, welche Gedanken oder Körperwahrnehmungen dich hindern, noch mehr einzutauchen. Wirklich im Moment und wieder im Moment und wieder im Moment anzukommen und zu sein. Dich dem hingeben was ist und die Gedanken weiterziehen lassen.

Du lernst Werkzeuge kennen, die dir helfen, präsent zu bleiben, bzw. immer wieder in die Präsenz zurückzukommen. Und auch hier geben dir neurobiologische Hintergründe einen Rahmen zum besseren Verstehen.

Sexualität und Spiritualität:

Mit Vertrauen in dich und dem was ist, mit intimer Kommunikation und Präsenz kommst du in einen Flow mit deinem Gegenüber. Ein spiritueller Raum öffnet sich. Wertvorstellungen und alte Muster können sich verändern, sodass es richtig oder falsch nicht mehr gibt, sondern nur noch die Weite der Erfahrung, die Tiefe der Begegnung, die Bewusstheit des Körpers und die Berührung des Herzens. Wenn du dir selber und deinem Gegenüber vertraust und offen bist für das, was entsteht, wenn ihr euch energetisch so verbindet, dass niemand mehr führt oder geführt wird, dass niemand mehr muss oder sollte, dann löst du dich aus der Polarität von ich und mein Gegenüber und etwas Drittes kann entstehen. 

Warum ich dieses Wochenende anbiete

Das 21. Jahrhundert ist geprägt von einem enormen technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Die Gehirnforschung hat Spannendes herausgefunden, das zu einer vertieften Wahrnehmung von Sexualität beitragen kann. Trotzdem haben die gelebte Sexualität und damit die erotische Kompetenz den Entwicklungsschritt weitgehend verpasst. Sie sitzen noch vielerorts in alten, festgefahrenen Glaubenssätzen fest und Bildung sowie Weiterbildung zum Thema finden kaum oder oft noch im stillen Kämmerlein statt.

Stelle dir als Vergleich vor, wie es wäre, wenn die Menschen heute, im Zeitalter von grossen, hochaufgelösten, digitalen Flachbildschirmen noch immer einen Schwarz-Weiss Fernseher mit Bildröhre benutzen würden... Am Wochenende lernst du die "Schalter" kennen für eine moderne Sexualität/Beziehung mit einer hohen Auflösung und Tiefenschärfe, sowie Entwicklungspotential und ganz viel Spass und Freude. 

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